Geschichte - unser werden und besteh'n

KG Sandkuhle e.V. – Eine junge KG mit langer Vergangenheit

Wenn auch 2004 immer wieder von der 20. und noch jüngsten Karnevalsgesellschaft der Dachgesellschaft „Na da wären wir ja wieder“ gesprochen wurde, so konnten die Mitglieder bereits auf jahrelange Erfahrung im Wagenbau zurückblicken.

Entstanden aus den Wagenbauern der Schützengilde Sandkuhle hat sich die KG im Jahr 2003 gegründet. Am 27.07.2003 tagte man im Vereinlokal „Haus Pöpsel“, Inhaber Uwe Hoffmann und gründete die 20. Karnevalsgesellschaft in Beckum.

Doch bereits 1950 feierte man in der Sandkuhle neben dem Schützenfest auch jedes Jahr ein Karnevalsfest, bei dem Oberst Willi Nagel den Präsidenten stellte. Der 1. Prinz der Sandkuhle war 1952 Gerhard Heickmann sen.

Wenn sich am Rosenmontag 2004 der närrische Lindwurm der Freude in Bewegung setzt, so ist es bereits der 29. Wagen, der sich unter dem Namen Sandkuhle in Bewegung setzt (der 30. Wagen blieb wegen der Golfkrise im „Stall“). Der erste Wagen wurde im Jahr 1953 gebaut. Das Motto lautete damals: „Musterung, du hast mir gerade noch zu meinem Glück gefehlt“. Danach setzte eine Pause ein, bevor 1976 unter der Leitung von Heinrich Schulte erneut ein Wagen gebaut wurde. Das Motto war dieses Mal: „Und jetzt geht es um die Welt, von Udo FC Bayern bis zum BSV“.

Bis zum 13.02.1987 war das Karnevalsfest der Sandkuhle ein schöner Brauch. Danach setzte ein Pause ein, die am 19.01.2000 unter der Regie vom heutigen Präsidenten und Elferratsmitglied Ralf Spiekermann mit der Wiederbelebung des Karnevalkränzchen beendet wurde. Seitdem hat die Sandkuhle wieder ihr – gut besuchtes – Karnevalsfest.

Im Jahre 1997 wurde die Sandkuhle um eine eigene Fußgruppe bereichert. Auf Initiative des Throns 1994/95 von Paul Fritsch (heutiger Kassierer der KG) gingen zum ersten Mal 18 Personen im Rosenmontagszug mit. Und obwohl diese Fußgruppe eigentlich nur für ein Jahr Bestand haben sollte, ist man immer noch aktiv und mit Begeisterung dabei.

Zweimal bereits stellten die Wagenbauer der Schützengilde den Stadtelferrat, bevor man für dieses Jahr erneut den Zuschlag bekam.

1976 unter Prinz Heinz III. Meinert, der zudem Generaloberst der Schützengilde war, waren folgende Männer im Stadtelferat aktiv: Leo Brockhinke, Josef Brockmeyer, Günther Ehrentraut, Horst Hellweg, Alfons Nienaber, Alfred Orberger, Franz-Josef Pötter, Heinrich Schulte (*), Claus Wachsmuth (*), Benedikt Weber (*), Bernhard Westermann, Bernhard Westphal, Franz Zimmermann

Das zweite Mal waren die Sandkuhlisten 1988 im Stadtelferat aktiv. Unter dem heutigen Präsidenten der Dachgesellschaft Reinhard I. Droste stellten die folgenden Wagenbauer den Stadtelferat: Bernhard Beyer, Winfried Braun, Hans-Hermann Buhr, Paul Fritsch, Horst Hellweg, Klaus Jasper, Rudolf Lehmann, Josef Nivelnkötter, Paul Peppinghege (*), Günter Posingis (*), Bernhard Röwekamp, Georg Schnitker, Hubert Schnitker (*), Rolf Tappe.

Das Präsidium der KG im Elferratsjahr: Präsident Hubert König; Präsident Ralf Spiekermann, Schriftführer Markus Zurgeißel, Kassierer Paul Fritsch, Beisitzer Hans-Hermann Buhr, Beisitzer Georg Schnitker

(*) = verstorben